Europameisterschaften der Senioren

(27.06.2005 von Maik Scholl, 3681 mal gesehen)

Wenn bei den Saarland Skatedays die Europameisterschaften der Senioren ausgetragen werden, so jährt sich diese Veranstaltung nun zum fünften Mal. Das Zustandekommen dieser Meisterschaften geht auf die Bemühungen des Deutschen Rollsport und Inline Verbands(DRIV) zurück. Als zu Begin der neunziger Jahre sich der Schnelllauf im Aufschwung befand, beschloss die Sportkommission 1990 die Einführung der Altersklassen, um den Wettkampfsport für alle Altersgruppen zu ermöglichen. Aus dieser Zeit stammen auch schon ersten deutschen Vorstöße beim Europäischen Dachverband Europameisterschaften der Senioren einzuführen. Nach 10 Jahren war es dann endlich soweit, im Rahmen des Hannover Inline-Marathons 2001 wude die erste Senioren_EM quasi als Test ausgetragen. Die europäische Speedskating Kommission(CEC) war von dem Ergebnis damals sehr begeistert und beschloss dies fortzusetzen. Zwar wurde das Experiment von den traditionellen großen Speedskating Nationen Italien, Frankreich und Spanien nicht unterstützt fand aber gute Resonanz bei den aufstrebenden Speedskating Ländern.

Es war daher naheliegend, dass Deutschland als Promoter auch in den nächsten Jahren den Austragungsort stellte. Im Jahre 2002 folgte dann Hamburg. Hier war nun schon mehr ausländische Konkurrenz zu finden. Bei den Herren gab es sehr große Läuferfelde 750 bei AK30, 424 bei AK40, 187 bei AK50 und noch selbst in der AK60 57 Läufer. Hier siegte nun der langjährige französische Spitzenläufer Arnaud Gicquel in der AK30. Bei den Damen holte sich aber die beste deutsche Speedskaterin Anne Titze-Göhl, gerade in die AK30 aufgestiegen den Sieg. Trotzdem konnten auch in den anderen Klassen viel deutsche Läufer Titel erzielen. Im Rahmen des Rhein-Ruhr Marathons fand dann 2003 die nächste Meisterschaft in Duisburg statt. Bei der immer stärkeren ausländischen Konkurrenz holten nur drei deutsche Sportler einen Titel. Dies war u.a. in der AK30 Michael Kienzle(Singen). Der zweite Platz ging hier übrigens an Dirk Breder aus dem saarländischen Homburg. Breder der jahrelang zu den deutschen Spitzenläufern in der Aktivenklasse gehörte, war gerade in diesem Jahr in die AK30 aufgestiegen.

Erstmals ausserhalb Deutschlands wurden dann 2004 die European Masters, so die offizielle Bezeichnung, im Rahmen des Swiss Inline Cup in Basel ausgetragen. Diese Wahl war nicht sehr glücklich. Als Zugeständnis an die Ausrichter wurde nicht die klassische Marathondistanz von 42,5 km gefahren sondern nur über eine verkürzte Strecke von 31 km. Auch waren die organisatorischen Bedingungen nicht optimal. Bei den Damen gingen zwar alle Titel an Deutschland wie mit Stephanie Piepke(Berlin) und Ute Enger(Großenhain) in der AK30 und AK40. Beide gehören zur deutschen Spitze in den Altersklassen. Aber bei den Herren war nun inzwischen auch Italien mit starken Läufern vertreten, die die Siege holten. Beste deutsche Ergebnisse waren nun Platz 2 in der AK40 für den Nürnberger Diemo Gorschboth, dem Sieger von 2002 und Albrecht Bauer(Schwenningen) bzw. Bronze hinter zwei Italienern für Rainer Arnold(Groß-Gerau).

Nach der etwas unglücklichen Meisterschaft 2004 ist nun zu hoffen, dass die Senioren EM jetzt in Saarbrücken wieder einen würdigen Rahmen findet und auch von der guten deutschen Organisation profitiert.

Die Senioren EM ist nach 5 Jahren nun fest etabliert. Die durchaus gute Resonanz und das sportliche Niveau hat inzwischen auch den Weltverband(CIC) bewogen hier nachzuziehen. So fand in diesem Jahr erstmals eine WM Masters statt. Logischerweise fand sie in Anbetracht der Anstrengungen des deutschen Verbandes in Deutschland am 24.4. in Hamburg statt. Damit gibt es nun auch für die Altersklassen das ganze Spektrum internationaler Meisterschaften.

O. Titze

Deutsche Sieger bei den Senioren EM
2001 Hannover
AK30: Michael Kienzle(Singen)
Stephanie Piepke(Berlin)
AK40: Roman Klatte(Berlin)
AK50: Karin Grön(Flensburg)
AK60: Rosemarie Zilm(Köln)
2002 Hamburg
AK30: Anne Titze-Göhl(Groß-Gerau)
AK40: Diemo Gorschboth(Nürnberg)
AK50: Liane Witt(Wendland)
AK60: Heinz-Peter Kattau(Emden)
Ursula Leffler(Egelsdorf)
2003 Duisburg
AK30 Michael Kienzle(Berlin)
AK50 Liane Witt(Wendland)
AK60 Elfriede Hecker(Feuerbach)
2004 Basel
AK30 Stephanie Piepke(Berlin)
AK40 Ute Enger(Großenhain)
AK50 Karina Springer(Schwenningen)
AK60 Margit Timmann(Burgwedel (nur 3 Läuferinnen)

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